ZEITSPIEL

Hierbei handelt es sich um eine Parallelproduktion und Wiederaufnahme von „Spiel um Zeit“.

Aufgrund rechtlicher Unklarheiten zwischen den Rechteinhabern in den USA wäre eine Aufführung in Deutschland momentan mit juristischen Schwierigkeiten verbunden. Deshalb arbeiten wir mit einer eigenen Fassung in Anlehnung an Texte von Fania Fénelon und Arthur Miller. Die Handlung und historischen Figuren sind im Grunde dieselben.

Wir sind stolz und glücklich, dass trotz beruflicher Verpflichtungen, Prüfungen, Ausbildungen und Auslandsaufenthalten fast 80% der Original-Besetzung von 2016/2017 ins Ensemble zurückkehren konnten, während die übrigen Rollen von aktuellen Ensemblemitgliedern übernommen werden.

Die Proben hierfür sowie die Dreharbeiten für den Eröffnungsfilm hatten bereits im Dezember 2019 begonnen, bis uns die CoViD-19-Situation einen großen, mehr als ärgerlichen „Strich durch die Rechnung“ gemacht hat. Schließlich sollten wir als offizieller Beitrag unseres Landes zum 75. Jahrestag der Befreiung des KZ Auschwitz aus Wertschätzung und Respekt gegenüber den vielen Opfern eine Aufführung vor Ort in Polen geben.

Zudem war am 30. März aus demselben Anlass eine Vorstellung im Landtag NRW vorgesehen, ebenso an Pfingsten in Paris, wo die Geschichte des Theaterstücks mit der Deportation am Bahnhof Drancy beginnt.

Die Organisation dieses großen Casts – nun nicht mehr größtenteils vor Ort – war hierbei eine große Herausforderung, welche ebenfalls von den damaligen Regieassistentinnen übernommen wurde und wird.

Bei dieser Produktion handelt es sich um eine Zusammenarbeit mit der Antisemitismusbeauftragten unseres Landes, Frau Sabine Leutheusser–Schnarrenberger, Justizministerin a.D., und der Staatskanzlei, welchen die Sensibilisierung und Bildung zu diesem Thema gerade bei jungen Leuten sehr am Herzen liegt und die unsere Arbeit diesbezüglich wertschätzen und intensiv unterstützen. Weitere Partner sind die Geschichtsabteilung und CSR des Fussballbundesligisten Fortuna Düsseldorf sowie die Volksbühne Düsseldorf.

Ohne die Unterstützung des Landes in Person von Frau Leutheusser-Schnarrenberger wäre eine Wiederaufnahme in diesem Umfang kaum möglich gewesen.

In jedem Fall – so haben wir vereinbart – werden wir die Produktion und Kooperation weiter fortführen.

Getragen durch:

Trailer zum Stück

ZEITSPIEL

Impressionen

aus bisherigen Proben und Teilen der Produktion